Health Behaviour in School-aged Children (HBSC)

Die internationale Kinder- und Jugendgesundheitsstudie in Zusammenarbeit mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO)

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Durchführung

Um die internationale Vergleichbarkeit zu sichern, bedarf es eines einheitlichen und strukturierten Verfahrens anhand eines detaillierten Forschungsprotokolls. Vorgegeben sind sowohl das methodische Vorgehen der Stichprobengewinnung als auch ein Kernfragebogen mit obligatorischen Fragen, die durch weitere Fragen ergänzt werden können. Die Stichprobenziehung beginnt auf der Ebene der Schulen und fokussiert im folgenden Schritt die Schulklassen der 5., 7. und 9. Jahrgangsstufen. Um eine repräsentative Erhebung durchzuführen, müssen mindestens jeweils 1.500 Schüler*innen der drei Altersklassen befragt werden.

Bis 2013/14 nahm Deutschland nur mit Länderstichproben teil (1993/94: Nordrhein-Westfalen; 2005/06: Berlin, Hamburg, Hessen, NRW und Sachsen; 2009/10: alle Bundesländer exklusive Baden-Württemberg). Ab dann konnten alle Bundesländer eingeschlossen und eine bundesweite Stichprobe gezogen werden. Für jedes Bundesland wurden, abhängig von der Größe des Landes, 1 bis 36 Schulen gezogen, aus denen jeweils eine Schulklasse der drei Klassenstufen 5., 7. und 9. per Zufall ausgewählt wurden. Damit sind repräsentative Aussagen für Deutschland möglich, die mit den internationalen Daten verglichen werden können. Da einzelne Bundesländer ein Interesse daran haben, dass auch repräsentative Aussagen für das jeweilige Bundesland getroffen werden können, wurden die Stichproben teils für die jeweiligen Bundesländer aufgestockt. In der aktuellen Erhebung 2017/18 erfolgten zusätzliche Repräsentativerhebungen in Sachsen-Anhalt, Brandenburg und der Stadt Stuttgart.