Health Behaviour in School-aged Children (HBSC)

Die internationale Kinder- und Jugendgesundheitsstudie in Zusammenarbeit mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO)

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Hintergründe

Die HBSC-Studie ist eine durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geförderte internationale Kinder- und Jugendgesundheitsstudie, die 1982 durch Wissenschaftler*innen aus England, Finnland und Norwegen gemeinsam entwickelt wurde und seither im 4-jährigen Abstand in einer wachsenden Zahl von Ländern und Regionen aus Europa, Nordamerika und Asien durchgeführt wird (Stand 2020: 50 Länder/Regionen).

Deutschland nahm erstmals 1993/94 an der HBSC-Studie teil, allerdings nur mit einer regionalen Stichprobe (Nordrhein-Westfalen) und beteiligte sich fortan an jeder Erhebung. 2009/10 fand erstmals eine bundesweite repräsentative Erhebung (exkl. Baden-Württemberg) statt. Seit der Erhebung 2013/14 ist Deutschland mit allen Bundesländern vertreten. Die jüngste Erhebung fand 2017/18 statt und wurde durch zwei ergänzenden repräsentativen Länderstichproben in Sachsen-Anhalt und Brandenburg sowie einer städtischen Vollerhebung in Stuttgart ergänzt.

Für die Erhebung 2017/18 war der HBSC-Studienver­bund Deutschland mit folgenden Standorten beteiligt: Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Leitung und Koordination, Prof. Dr. Matthias Richter); Brandenburgi­sche Technische Universität Cottbus-Senftenberg (Prof. Dr. Ludwig Bilz); Pädagogische Hochschule Heidelberg (Prof. Dr. Jens Bucksch); Universität Bielefeld (Prof. Dr. Petra Kolip); Universität Tübingen (Prof. Dr. Gorden Sudeck); Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (Prof. Dr. Ulrike Ravens-Sieberer). Die Hochschule Fulda (Prof. Dr. Katharina Rathmann, Prof. Dr. Kevin Dadaczynski) ist seit 2019 ebenso Teil des HBSC-Studienverbundes Deutschland.

Grundlage der Befragungen ist ein international abgestimmter Fragebogen, der vergleichbare Aussagen auf internationaler Ebene zulässt. Zusätzlich wird der Fragebogen durch länderspezifische Fragen und Themenblöcke ergänzt.